Angst vor dem Abi,  Rund ums Abi

Angst vor dem Abi

Nervosität, Lampenfieber, Prüfungsangst kennen wir alle. Ein bisschen Stress und Nervosität vor den (Abitur-) Prüfungen ist ganz normal und auch gut! Aber wenn, Herzrasen, Schwindelgefühle, Übelkeit, Schweißausbrüche und Denkblockaden die überhand nehmen, kann dies ein wirkliches Hindernis sein.

Wie entsteht Prüfungsangst?

Prüfungsangst entsteht aus ganz unterschiedlichen Gründen. Oft ist ein zu großer Druck, der Hintergrund. Dieser kann von außen, also von den Eltern und der Familie ausgeübt werden oder sogar von euch selbst. Das heißt ihr habt selbst sehr hohe Erwartungen an euch selbst und habt Angst vor dem Versagen und den daraus resultierenden Folgen.

Andere Ursachen sind zum Beispiel vorherige schlechte Erfahrungen in Prüfungen. Hattest du vorher schon einmal einen kompletten ‘Blackout’ in einer Prüfung und jetzt Angst, dass dies wieder passieren könnte.

Auch die Lernmenge die im Abitur auf einen zukommt, ist sehr viel mehr als jemals zuvor in einer Schulprüfung. Wenn man den ganzen Berg an Lernmaterial vor einem sieht, kann dies sehr überwältigend wirken

Was tut man gegen Prüfungsangst?

  1. Einen realistischen Lernplan erstellen!

Um unnötigen Stress zu vermeiden, fang so früh wie möglich mit dem Lernen an. Dabei hilft es einen Lernplan zu erstellen. So verschaffst du dir Übersicht, was du noch lernen musst und welche Ziele du bereits erreicht hast. Abhacken zu können was man an dem jeweiligen Tag gemacht hat, motiviert zudem.

Denk bei der Erstellung des Lernplan auch daran Pausen einzuplanen. Abwechslung ist wichtig, um den Druck zunehmen. 

Frag dich auch, wann du am Besten lernen kannst? Manche Menschen können morgens gut lernen, während andere lieber spät am Abend oder sogar Nachts motivierter sind. 

  1. Tut euch in Lerngruppen zusammen!

Lerngruppen helfen dabei euch gegenseitig zu motivieren und gegenseitig zu unterstützen. Wenn du gemeinsam mit deinen Freunden lernst, hast du direkt viel mehr Spaß am Lernen. Zudem kannst du so sehen, was du bereits kannst und woran du noch arbeiten musst. Sicherlich könnt ihr untereinander auch Lerntipps austauschen und euch Tipps zur Stressbewältigung geben.

  1. Sich selbst Mut machen!

DU schaffst das – glaub an dich. Geh Selbstbewusst ans Lernen und die Prüfungen ran und setz dich selbst nicht so stark unter Druck. 

Auch, wenn man es in dem Moment so scheint, Abitur zu haben ist nicht das ganze Leben. Solltest du das Abitur wirklich nicht bestehen, hast du trotzdem zahlreiche Perspektiven. 

  1. Sprich mit deinen Eltern!

Deine Eltern haben in Ihrem Leben sicherlich auch schon einige Prüfungen hinter sich, mit Sicherheit  habe sie gute Tipps, die sie gern mit dir teilen. 

Solltest du das Gefühl haben, dass deine Eltern zu viel Druck auf dich ausüben, sprich dies offen an, damit ihr gemeinsam an einer Lösung arbeiten könnt. 

  1. Du bist, was du isst

Achte während der Prüfungsphase auf eine ausgewogene Ernährung – mit der richtigen Ernährung fühlst du dich besser, bist wacher und das Lernen fällt dir automatisch einfacher. 

Abgesehen vom Essen, ist es auch ein guter Schlafrhythmus wichtig!

  1. Stressfreien Prüfungstag!

Steh am Tag der Prüfung rechtzeitig auf und komm gut ausgeruht zur Schule. Versuch nicht mehr zu viel oder gar nicht mehr zu lernen, denn das macht dich nur noch nervöser. In der Schule wirst du sicherlich auf nervöse Mitschüler treffen, lass dich davon nicht beeinflussen. Geh zum Beispiel vor Beginn der Klausur noch kurz spazieren oder finde andere Themen, über die ihr euch unterhalten könnt. 

Während der Prüfung heißt es Ruhe bewahren! Atme tief durch und lies alle Aufgaben sorgfältig durch. Beginne am Besten mit den Aufgaben, die dir leicht fallen. 

  1. Meditation, Yoga und Atemübungen gegen Stress und Panik

Es gibt viele verschieden meditative Übungen, die bei der Bewältigung von Angst und Stress helfen können. Theoretisch kannst du diese auch immer und überall durchführen – meistens hilft es jedoch sich einen ruhigen Ort zu suchen. 

Setz oder leg dich hin, schließe die Augen und konzentrier dich nur auf dich, deinen Körper und deine Atmung.

Teste verschiedene Techniken – auch auf Youtube gibt es viele Videos, die dich durch die Übung begleiten. 

Solltest du in der Prüfung einen ‘blackout’ haben, hilft es auch hier kurz die Augen zu schließen, tief durchzuatmen und die Muskeln zu entspannen – danach sieht die Welt schon wieder ganz anders aus – die Aufmerksamkeit wird auf deinen Körper gelenkt und Stresshormone werden abgebaut.

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